MaschinenStopp! - Die Idee
Strom sparen in Unternehmensnetzwerken
Obwohl seit Jahren verfügbar, fristet Wake-On-Lan immer noch ein Mauerblümchendasein. In vielen Unternehmensnetzen bleiben die Arbeitsplatzrechner für regelmäßige Wartungsnächte trotz reger Diskussion über GreenIT eingeschaltet.
Ungestört kann der PC dann die komplette Festplatte auf Viren überprüfen, Hersteller-Patches installieren und mit Software betankt werden. Herunter gefahren wird er meist nicht mehr, so dass er bei Abwesenheit des Anwenders zum Dauerläufer wird. In einigen Firmen leisten die Maschinen aus Wartungsgründen sogar 7x24 Stunden Dienst - zu Lasten des Budgets und der Umwelt.
Die „low hanging fruits“ lassen sich auf Clientseite durch konsequentes Ausschalten nicht benötigter Rechner ernten. Die in der c't 25/2009 vorgestellte Skriptsammlung - bestehend aus MaschinenStopp, BedingterRuhezustand und WakeupService - ermöglicht hohe Stromeinsparungen durch zeitgesteuertes Ein- und Ausschalten der Firmen-PCs mit Windows-Betriebssystemen. Alle Tools zeichnen sich dadurch aus, dass sie kostenlos sind, sehr einfach zu installieren und keinen dedizierten Server benötigen. Die durch die Software erzeugten Implementierungs- und Wartungskosten werden extrem niedrig gehalten, wodurch sich die Stromersparnis finanziell noch stärker auszahlt. Lesen Sie im Artikel "Wake-On-Lan Grundlagen", wie sich Rechner über das Netzwerk aufwecken lassen - auch über Routergrenzen hinweg.


