Die PCs für Wake-On-Lan fit machen
Das Magic Packet besteht aus einer Kennung und 16-mal der Mac-Adresse des Schläfers. Es lässt sich manuell durch das Tool wol.exe erzeugen. Vorraussetzung ist, dass das Mainboard und die Netzwerkkarte APM (Advanced Power Management) oder ACPI (Advanced Configuration and Power Management Interface) unterstützen. Das ist bei allen halbwegs aktuellen PCs der Fall.
3 Schritte zum Herstellen der Wake-On-Lan Fähigkeit
1. BIOS-Einstellungen: Bei den verschiedenen BIOS-Herstellern gibt es unterschiedliche Einstellmöglichkeiten. Auf jeden Fall muss im BIOS Wake-On-Lan aktiviert werden. Evtl. muss noch „Magic Packet“ eingestellt werden.
Beim Phoenix BIOS beispielsweise erfolgt die Einstellung über Advanced / Wake On LAN / enabled. Bei älteren Rechnern kann es sein, dass ein BIOS-Upgrade durchgeführt werden muss.
2. Gerätemanager / Netzwerkadapter / Eigenschaften / Erweitert: Wake-On-Lan Capabilities auf „Magic Paket“ stellen.
3. Gerätemanager / Netzwerkkarte / Energieverwaltung: „Das Gerät kann den Computer aus dem Ruhezustand aktivieren.“ einschalten. Unter Windows XP steht an dieser Stelle noch „...aus dem Standbymodus aktivieren.“ Funktioniert aber auch aus dem Ruhezustand.
Sie können die Wake-On-Lan-Funktion mit dem mitgelieferten Kommandozeilen-Tool folgendermaßen ausprobieren: aus dem selben Subnetz - es sollte also kein Router zwischen weckendem und zu weckenden PC sein - das Kommando
wol <MAC-Adresse>
ausführen. Zum Beispiel
wol 00-02-56-da-e4-55
Der PC sollte sich daraufhin unmittelbar einschalten. Die Mac-Adresse lässt sich mit „ipconfig /all“ herausfinden oder remote mit „ping “ und danach „arp -a“.
